Guggi

About Guggi Zuzáková

Guggi entdeckte den Tango bereits als Teenager und ließ sich sofort voll und ganz darauf ein. Während ihrer Ausbildung zur Bühnentänzerin an der Hoogeschool voor de Kunsten in den Niederlanden blieb der Tango ein ständiger Begleiter und entwickelte sich zu einem zentralen Element ihrer künstlerischen Identität.
Ihr tänzerischer Hintergrund umfasst neben Tango auch Contemporary Dance, Contact Improvisation, Ballett, Choreografie und Pilates.
Noch während des Studiums begann sie, Tango in den Niederlanden und Deutschland zu unterrichten. Parallel arbeitete sie als zeitgenössische Tänzerin mit verschiedenen Kompanien in mehreren europäischen Ländern. Der Tango fand zunehmend Einzug in ihre Bühnenarbeit – sowohl in eigenen Projekten als auch in Kooperationen mit Choreograf:innen, Filmemacher:innen, Theaterschaffenden und Musiker:innen.
Nach ihrer Ausbildung zog Guggi nach Berlin, wo sie als freischaffende Tänzerin tätig war und sich als Tangotänzerin und -lehrerin einen Namen machte. Dort widmete sie sich intensiv der Weiterentwicklung ihres Tangos. Unter der Woche unterrichtete sie in renommierten Tangoschulen, an den Wochenenden wurde sie regelmäßig zu großen Festivals, Tanzevents und Workshops im In- und Ausland eingeladen. Unzählige Schüler:innen und Fans erinnern sich noch heute an ihren Namen.
Jeden Winter reiste sie nach Buenos Aires, um zu tanzen, Unterricht zu nehmen und ihre tänzerische Entwicklung weiter zu vertiefen.
Im Laufe ihrer Karriere formte Guggi professionelle Tanzpartnerschaften mit Sven Elze, Gustavo Colmenarejo und Ezequiel Farfaro.
Nach der Pandemie kehrte sie in die Schweiz zurück und engagiert sich seither gemeinsam mit Mario De Camillis mit großer Leidenschaft für den Wiederaufbau der Tangoszene in Basel. Gemeinsam unterrichten sie, organisieren Milongas und Practicas, geben Workshops und treten regelmäßig auf.
Guggi ist bekannt für ihren inspirierenden und präzisen Unterrichtsstil – spielerisch, humorvoll und zugleich technisch fundiert. Im Fokus steht dabei die Eigenständigkeit und Freiheit der Folgenden im Tango. Eine starke Achse, ein freies Spielbein und eine entspannte Haltung – körperlich wie geistig – sind für sie die Grundlage, um das Wesentliche zu ermöglichen: die Freude an der Bewegung.